No. 20
No. 20, 10.06.2026
Diese Woche wichtig
- Die EU-Kommission hat ihr Paket zur technologischen Souveränität Europas, bestehend aus dem Chips Act 2.0, dem Cloud and AI Development Act (CADA), einer Open-Source-Strategie sowie einem strategischen Fahrplan für Digitalisierung und KI im Energiesektor, vorgelegt, um die Abhängigkeiten der EU von Drittstaaten bei digitalen Technologien zu verringern. So soll der Chips Act 2.0 die Nachfrage bei europäischen Chipherstellern und die Produktion von KI-Chips anregen. Der CADA sieht eine Verdreifachung der Rechenzentrumskapazitäten innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre vor und definiert EU-weite Souveränitätskriterien für Clouddienste. Die Open-Source-Strategie soll unter anderem die Nutzung von Open-Source-Lösungen in der öffentlichen Verwaltung erhöhen und der Fahrplan für KI im Energiesektor soll die reibungslose Integration von Rechenzentren in die Energieinfrastruktur gewährleisten und gleichzeitig die Energieinfrastruktur durch KI-Lösungen verbessern. [mehr]
- Die Bundesregierung hat den Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) 2026 verabschiedet, der alle zwei Jahre die Forschungs- und Innovationspolitik von Bund und Ländern, auch im Hinblick auf die neue Hightech Agenda Deutschland, beschreibt. Dem Bericht zufolge beliefen sich die Investitionen in Forschung und Entwicklung im Jahr 2024 auf insgesamt 137,1 Milliarden Euro, was einer Quote von 3,17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts entspricht. [mehr]
Weitere Meldungen
- Der Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung hat die Einrichtung eines KI-Sicherheitsinstituts beschlossen. Das Institut soll die Fähigkeiten und Risiken aktueller KI-Modelle analysieren, sich mit vergleichbaren ausländischen Instituten austauschen und international einheitliche Standards erarbeiten. [mehr]
- Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat in einem Policy Brief Handlungsansätze für den Ausbau der Digital- und Dateninfrastruktur im Gesundheitswesen vorgelegt. Darin stellt die Leopoldina fest, dass das Potenzial der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen nicht ausgeschöpft wird, und fordert insbesondere eine verbindlichere Umsetzung von Interoperabilitätsstandards, um Datensilos zu vermeiden. [mehr]
- Der Arbeitskreis Strategie und Organisation des ZKI-Vereins (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung) hat eine Handreichung zu erfolgreichen IT-Kooperationen von Hochschulen herausgegeben. Darin werden der Rollenwandel von IT-Zentren zu strategischen Servicebrokern, kommunikative Barrieren, Voraussetzungen für Skalierbarkeit und die Erwartungen der Nutzenden beleuchtet. [mehr]
Veranstaltungen
- „OA Datenpraxis Webinar Tools zum Monitoring von Publikationskosten in der Open-Access-Transformation“ (11.06.) [mehr]
- OASA: „Zukunft gestalten – Open-Access-Szenarien und finanzielle Entwicklungsperspektiven“ (online; 11.06.) [mehr]
Tagungsberichte
- „13th General Assembly of the EOSC Association (EOSC-A)“ [mehr]
- „Gaia-X Tech-X Conference & Hackathon #9“ (Folien) [mehr]
Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).
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No. 19
No. 19, 03.06.2026
Diese Woche wichtig
- Die EU-Kommission hat das European Research Area (ERA) Scoreboard 2025 veröffentlicht und darin die Fortschritte bei der Umsetzung der ERA-Prioritäten auf EU- und nationaler Ebene erfasst. Demnach wurden insbesondere in Teilbereichen wie F&E-Investitionen und Open Science Fortschritte erzielt, während weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern bestehen. [mehr]
- US-Präsident Trump hat einen Erlass unterzeichnet, der US-Behörden auf freiwilliger Basis einen 30-tägigen Vorab-Zugang zu noch nicht veröffentlichten, leistungsstarken KI-Modellen ermöglichen soll. Des Weiteren sieht der Erlass die Einrichtung eines KI-Clearinghouse vor, das in Zusammenarbeit mit der KI-Branche und Betreibern kritischer Infrastruktur Cybersicherheitslücken aufspüren und an deren Behebung arbeiten soll. [mehr]
- Deutschland und Estland haben eine Innovationspartnerschaft geschlossen, mit der sie ihre Zusammenarbeit bei Digitalthemen vertiefen wollen. Die Vereinbarung umfasst unter anderem die Bereiche agentische KI und KI-Plattformen, digitale Souveränität sowie Cybersicherheit. [mehr]
Weitere Meldungen
- Mehrere europäische Hochschulverbände, wie die European University Association (EUA), begrüßen in einer gemeinsamen Erklärung die Position des EU-Parlaments zum zehnten Forschungsrahmenprogramm (FP10) Horizon Europe und zum European Competitiveness Fund (ECF) und fordern die EU-Mitgliedstaaten dazu auf, zeitnah eine eigenständige, komplementäre Ausgestaltung und eine starke, operative Schnittstelle von Horizon Europe und ECF zu erreichen. Außerdem empfehlen die Hochschulverbände eine intensive Beteiligung unabhängiger Experten in der Governance und eine zügige Assoziierung von Partnerländern. [mehr]
- Nach dem Steering Board der European Open Science Cloud (EOSC) hat sich auch die EOSC Association dafür ausgesprochen, die EOSC als eigenständige, arbeitsprogrammbasierte Partnerschaft in Horizon Europe zu etablieren. Auch die Tripartite Governance soll beibehalten werden, um weiterhin auf die Belange der Forschungscommunity ausgerichtet zu sein. [mehr]
- Das Panel for the Future of Science and Technology (STOA) des EU-Parlaments hat seinen Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr veröffentlichte STOA 14 Studien und Briefings zu seinen drei thematischen Schwerpunkten: künstliche Intelligenz und disruptive Technologien, European Green Deal sowie Lebensqualität. [mehr]
Veranstaltungen
- KonsortSWD – NFDI4Society, RatSWD: „10. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (KSWD): Data4Society“ (Berlin; 22.-23.06.) [mehr]
Tagungsberichte
- EOSC: „Joint General Assembly meeting of EOSC United and EOSC Gravity“ [mehr]
- EOSC: „EOSC-DG SANTE Workshop: Pathways to Building the European Health Data Space“ [mehr]
Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).
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No. 18
No. 18, 27.05.2026
Diese Woche wichtig
- Die Bundesregierung hat die Roadmaps der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) für die sechs Schlüsseltechnologien KI, Quantentechnologien, Mikroelektronik, Biotechnologie, Fusion und klimaneutrale Mobilität vorgestellt. Diese sollen mit konkreten Maßnahmen und Zielen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität Deutschlands beitragen und gemeinsam mit Umsetzungspartnern, Stakeholdern und der Öffentlichkeit im Rahmen einer Online-Konsultation weiterentwickelt werden. [mehr]
- Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Beschaffung von Datenspeichersystemen an Hochschulen zur Nutzung durch die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und ihrer Konsortien mit rund 20 Mio. Euro in einer zweiten Ausschreibungsrunde im Rahmen des Programms Forschungsgroßgeräte. Die Förderung umfasst Investitionskosten für Speichersysteme sowie damit verbundene Rechenkapazitäten. Interessierte Hochschulen sind aufgefordert, bis zum 14. Juli Absichtserklärungen einzureichen. [mehr]
Weitere Meldungen
- Das European Laboratory for Learning and Intelligent Systems (ELLIS) hat sieben neue Einheiten in das Netzwerk aufgenommen, darunter zwei aus Deutschland. In der Einheit NRW soll an Open Source Basismodellen sowie an der Anwendung von KI geforscht werden, während die Einheit Franken interdisziplinär unter anderem medizinische und ethische KI entwickeln soll. [mehr]
- Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert mit einer neuen Richtlinie die nachhaltige Verankerung von wissenschaftsgeleitetem Open Access in Wissenschaftseinrichtungen. Die Förderung adressiert drei Themenfelder: die institutionelle Verankerung in Hochschulen und Forschungsorganisationen, die fachspezifische Integration in wissenschaftliche Disziplinen sowie die Stärkung von Open Access in Infrastrukturen und Dienstleistungen. [mehr]
- Sechs wissenschaftsnahe europäische Organisationen (ALLEA, EIFL, IFLA, LIBER, OPERAS, SPARC Europe) haben eine gemeinsame Erklärung zu Open Science abgegeben. Darin sehen sie im geplanten European Research Area Act eine wichtige Möglichkeit, Open Science zu stärken, und fordern in sieben Schwerpunktbereichen wie Forschungsdaten und Infrastrukturen zu strategischem Handeln auf. [mehr]
Veranstaltungen
- Base4NFDI: „Fireside Chat Interview Series 2026“ (online; 18.06.) [mehr]
Tagungsberichte
- „re:publica26: Never Gonna Give You Up“ (Aufzeichnungen) [mehr]
Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).
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No. 17
No. 17, 20.05.2026
Diese Woche wichtig
- Die Digitalministerkonferenz (DMK) hat auf ihrer 5. Sitzung Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Souveränität und einen Paradigmenwechsel im Datenschutz beschlossen. Dazu setzt sich die DMK für den Ausbau von Rechenzentren als Kernelement der digitalen Infrastruktur sowie für einen risikobasierten Ansatz beim Datenschutz und eine Reform der Datenschutzaufsicht ein. [mehr]
Weitere Meldungen
- In Baden-Württemberg haben Grüne und CDU ihren Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 – 2031 unterzeichnet. Darin werden unter anderem eine Rechenzentrumsstrategie, eine baden-württembergische High-Tech-Strategie und ein auf dem Deutschland-Stack aufbauender BW-Stack angekündigt. [mehr]
- Die EU-Kommission hat einen ersten Entwurf der Richtlinien für die Klassifizierung von Hochrisiko-KI-Systemen nach dem AI Act veröffentlicht. Der Entwurf enthält auch Beispiele für KI-Systeme, die als Hochrisiko-KI zu klassifizieren wären beziehungsweise es nicht wären und kann im Rahmen einer Konsultation bis zum 23. Juni kommentiert werden. [mehr]
- Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert für das Jahr 2026 weltweit Ausgaben für KI in Höhe von 2,59 Billionen Dollar – ein Plus von 47 % im Vergleich zum Vorjahr. Größter Kostenpunkt sind mit 1,43 Billionen Dollar die Ausgaben für die KI-Infrastruktur. [mehr]
- Das Saarland plant den Aufbau eines Open-Data-Portals für Daten aus der Landesverwaltung und zukünftig auch aus den Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Das Portal soll zum Jahreswechsel 2026/2027 freigeschaltet werden und Mobilitätsdaten, Gesundheitsdaten und weitere zentral bündeln und Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur Verfügung stellen. [mehr]
- cOAlition S, UNESCO, Science Europe und weitere Organisationen haben die Bengaluru Roadmap and Action Plan on Diamond Open Access als Ergebnis des 3. Global Summit on Diamond Open Access veröffentlicht. In dem Dokument wird, aufgeteilt auf sechs Handlungsfelder, ein globaler Strukturwandel in Produktion, Publikation und Evaluation öffentlich finanzierter Forschung gefordert. [mehr]
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No. 16
No. 16, 13.05.2026
Diese Woche wichtig
- Das Steering Board der European Open Science Cloud (EOSC) hat ein Positionspapier zur Zukunft der EOSC im Zusammenhang mit dem geplanten zehnten Forschungsrahmenprogramm (FP10) Horizon Europe der EU-Kommission sowie zur Rolle der EOSC Association veröffentlicht. Darin spricht sich das Steering Board insbesondere dafür aus, die EOSC als eigenständige, arbeitsprogrammbasierte Partnerschaft in Horizon Europe zu etablieren, die Tripartite Governance beizubehalten und die EOSC Association mit der Koordination der EOSC Federation zu betrauen. [mehr]
- Der EU-Rat und das EU-Parlament haben sich auf einen Kompromiss zum von der EU-Kommission vorgeschlagenen KI-Omnibus zur Vereinfachung des AI Acts verständigt. Der Kompromiss beinhaltet unter anderem, dass die Vorschriften für Hochrisiko-KI erst ab dem 02. Dezember 2027 für eigenständige KI-Systeme und ab dem 02. August 2028 für KI-Systeme, die in bereits regulierte Produkte integriert sind, gelten sollen. Außerdem soll industrielle KI, die unter die Maschinenverordnung fällt, vom AI Act ausgenommen sein. [mehr]
- Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat einen Referentenentwurf für das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) vorgelegt, das die Digitalisierung des Gesundheitssystems vorantreiben soll. Das Gesetz setzt die EU-Verordnung zum europäischen Gesundheitsdatenraum um und umfasst darüber hinaus Maßnahmen zur besseren Nutzung von Gesundheitsdaten für Forschung und Versorgung, zur Stärkung der Interoperabilität sowie zur Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte. [mehr]
Weitere Meldungen
- In Rheinland-Pfalz haben CDU und SPD ihren Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 – 2031 unterzeichnet. In diesem werden unter anderem die Entwicklung einer rheinland-pfälzischen Hightech-Agenda, gute Rahmenbedingungen für Rechenzentren, eine verlässliche Finanzierung für Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie die Verankerung der Digitalisierung als Querschnittsaufgabe für alle Politikfelder angekündigt. [mehr]
- Der Branchenverband Bitkom hat im Bitkom Länderindex 2026 den Digitalisierungsstand der Bundesländer in den Bereichen Verwaltung, Infrastruktur, Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Spitzenreiter ist wie bei der letzten Erhebung im Jahr 2024 Hamburg, gefolgt von Berlin und Hessen. [mehr]
- Die Bundesregierung hat die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2027 sowie den Finanzplan für die Jahre 2028 – 2030 beschlossen. Die Eckwerte sehen für 2027 Gesamtausgaben in Höhe von 543,3 Mrd. Euro vor, darunter 118,5 Mrd. Euro Investitionen in Infrastruktur. Gespart werden soll mithilfe zunehmender Digitalisierung insbesondere bei der staatlichen Verwaltung. [mehr]
- Die EU-Kommission hat einen Entwurf der Richtlinien veröffentlicht, die Anbieter und Betreiber dabei unterstützen sollen, die ab dem 02. August 2026 geltenden Transparenzpflichten für KI-Systeme aus dem AI Act einzuhalten. Bis zum 03. Juni bittet die EU-Kommission im Rahmen einer öffentlichen Konsultation um Rückmeldungen. [mehr]
- Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur länderübergreifenden Zusammenarbeit beim Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung unterzeichnet. Ziel des bis Ende 2028 angelegten sogenannten Zukunftsbundes sei die Entwicklung einer gemeinsamen, leistungsfähigen Plattformarchitektur. [mehr]
Veranstaltungen
- „nestor Praxistag 2026: Formate in Bewegung – Wie lassen sich AV-Objekte digital erhalten erhalten?“ (München; 11.06.) [mehr]
Tagungsberichte
- „NFDITalk: Datentreuhandmodelle für die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI)“ (Aufzeichnung) [mehr]
- acatech, Akademie für Politische Bildung (APB): „Homo digitalis: Mensch und Gesellschaft in der digitalen Transformation“ [mehr]
Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).
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No. 15
No. 15, 29.04.2026
*** Der Info Ticker verabschiedet sich in eine kurze Frühlingspause und erscheint das nächste Mal am 13. Mai 2026. ***
Aus dem RfII
- Die stellvertretende Vorsitzende des Rats für Informationsinfrastrukturen, Petra Gehring, sowie Ratsmitglied Lars Bernard sprechen im NFDITalk über Datentreuhandmodelle in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Der Vortrag findet online am 04. Mai statt und wird von einer Diskussion begleitet. [mehr]
Diese Woche wichtig
- Die European Open Science Cloud (EOSC) Tripartite Governance hat die Aufnahme von 14 neuen EOSC-Kandidatenknoten im Rahmen der zweiten Welle beschlossen und damit die bislang 13 Knoten umfassende EOSC Federation sowohl geografisch als auch thematisch erweitert. Zur zweiten Welle gehören nationale Initiativen aus acht Ländern sowie paneuropäische E-Infrastrukturen und thematische Knoten. [mehr]
- Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert in einem Positionspapier zur Zukunft der NFDI eine sichere und angemessene Finanzierung für die verstetigte NFDI von mindestens 115 Mio. Euro jährlich. Außerdem müsse sich die NFDI kontinuierlich weiterentwickeln, dabei aber stets ihren communitygetriebenen Charakter beibehalten. [mehr]
- Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat mit dem C3A (Criteria enabling Cloud Computing Autonomy) einen Kriterienkatalog veröffentlicht, mit dem die Souveränitätseigenschaften von Cloud-Diensten bewertet werden können. Der C3A betrachtet Souveränität in den Dimensionen Strategie, Gesetze, Daten, Betrieb, Lieferketten und Technologie und definiert jeweils konkrete Souveränitätskriterien, wie die Möglichkeit der vollständigen Entkopplung von Netzwerken außerhalb der EU. [mehr]
- Die Expertenkommission Wettbewerb & Künstliche Intelligenz hat ihren Abschlussbericht, in dem alle bisherigen Handlungsempfehlungen zusammengefasst und erläutert werden, an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) übergeben. Zu den 20 Handlungsempfehlungen in sieben Themenfeldern zählen unter anderem, als staatlicher Ankerkunde den Aufbau einer KI-Infrastruktur zu beschleunigen, hoch qualitative und offene Datenräume zu fördern und bei der Beschaffung Open-Source-Lösungen zu priorisieren. [mehr]
Weitere Meldungen
- Bayern hat die Entwicklung eines eigenen KI-Basismodells mit dem Namen Blue-Swan-Plattform angekündigt, das nach europäischen Standards und auf Open Source basierend zunächst auf die Anwendungsfelder Gesundheit und Robotik ausgerichtet ist. An dem Projekt sind elf bayrische Hochschulen beteiligt und der Freistaat investiert 54,5 Mio. Euro in die nötige Rechenleistung. [mehr]
- Das EU-Parlament hat seine Position zum mehrjährigen Finanzrahmen (MFF) für die Jahre 2028 – 2034 festgelegt und fordert eine Aufstockung des Budgets um etwa 10 % gegenüber dem Kommissionsvorschlag. Damit soll der Inflationsdruck abgefedert und zentrale Programme wie Horizon Europe und Erasmus+ angemessen finanziert werden. [mehr]
- Laut einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Gartner werden die weltweiten IT-Ausgaben im Jahr 2026 auf ungefähr 6,3 Billionen Dollar steigen, ein Zuwachs von 13,5% im Vergleich zu 2025. Das erwartete Wachstum sei insbesondere auf die fortschreitende Verbreitung von KI zurückzuführen, weshalb der Bereich Rechenzentren mit einem Ausgabenplus von über 50% am stärksten wachsen soll. [mehr]
- Hessen baut eine Datentreuhand- und Datentransferstelle für Gesundheitsdaten am Kompetenzzentrum für Telemedizin und E-Health (KTE) an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) auf. Die Stelle wird vom hessischen Digitalministerium für drei Jahre mit 850.000 Euro gefördert und soll Forschung und die Planung der medizinischen Versorgung auf Basis schützenwerter Gesundheitsdaten ermöglichen. [mehr]
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No. 14
No. 14, 22.04.2026
Diese Woche wichtig
- Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die Stellungnahmen aus der Verbändeanhörung zum Referentenentwurf des Forschungsdatengesetzes veröffentlicht. Neben der Stellungnahme des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII) können unter anderem die Stellungnahmen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und Weiterer eingesehen werden. [mehr]
- Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) hat Leitlinien über die Verarbeitung personenbezogener Daten für wissenschaftliche Forschung verabschiedet, um Forschende bei der Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu unterstützen. Unter anderem spezifizieren die Leitlinien den Begriff der wissenschaftlichen Forschung im Sinne der DSGVO anhand von sechs Kriterien: methodischer Ansatz, ethische Standards, Überprüfbarkeit, Autonomie, Ziele und Erkenntnisgewinn. Eine öffentliche Konsultation zu den Leitlinien läuft bis zum 25. Juni. [mehr]
- Deutschland und Brasilien haben eine auf fünf Jahre angelegte KI-Partnerschaft für Innovation und Vertrauen besiegelt, die den strategischen Rahmen für eine anwendungsorientierte Zusammenarbeit bilden soll. Schwerpunkte sind unter anderem industrielle KI, souveräne Datennutzung und Recheninfrastruktur. [mehr]
Weitere Meldungen
- Die Leibniz-Gemeinschaft spricht sich in einer Stellungnahme für eine Verstetigung der NFDI aus und befürwortet damit die Empfehlung des Wissenschaftsrats in der Strukturevaluation der NFDI. Darüber hinaus rät die Leibniz-Gemeinschaft dazu, fachgebundene Dienste weiterhin dezentral zu betreiben, um die Expertise, die sich über Jahre in der NFDI angesammelt hat, nicht zu verlieren. [mehr]
- Die NFDI-Basisdienste RDMTraining4NFDI und KGI4NFDI wurden mit Beschluss der NFDI-Konsortialversammlung in die Integrationsphase aufgenommen. RDMTraining4NFDI bietet allen NFDI-Konsortien Schulungen im Bereich Forschungsdatenmanagement an, während KGI4NFDI den Aufbau einer zentralen und wiederverwendbaren Wissensgraphinfrastruktur unterstützt. [mehr]
- Das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat im Auftrag von Agora Digitale Transformation den Digitalhaushalt des Bundes analysiert und dabei festgestellt, dass die Digitalausgaben 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 % gestiegen sind. Allerdings ist der Anstieg laut der Analyse darauf zurückzuführen, dass Infrastrukturausgaben in den Klima- und Transformationsfonds und das 500 Mrd. Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität verschoben wurden, während die Digitalausgaben im Kernhaushalt 2025 sanken. [mehr]
- Die EU-Kommission hat Aufträge im Wert von bis zu 180 Mio. Euro an vier europäische Cloud-Anbieter vergeben, um die digitale Souveränität der EU zu stärken. Die Auswahl von Post Telecom, STACKIT, Scaleway und Proximus erfolgte basierend auf dem Cloud Sovereignty Framework. [mehr]
- Der deutsch-französische KI-Dialog hat seinen Abschlussbericht mit Empfehlungen zum Aufbau eines leistungsfähigen europäischen KI-Ökosystems vorgelegt. Der Bericht behandelt sieben Themengebiete, darunter digitale und IT-Infrastruktur sowie rechtliche Rahmenbedingungen. [mehr]
Veranstaltungen
- Base4NFDI: „Fireside Chat Interview Series 2026“ (online; 28.04.) [mehr]
- ZBW: „10th Open Science Retreat: The future of Open Science amid authoritarianism, geopolitical tensions and aspirations for data sovereignty“ (online; 06.-07.05.; Anmeldung bis 23.04.) [mehr]
Tagungsberichte
- U Bremen Research Alliance, DataNord: „Tag der Forschungsdaten 2026“ [mehr]
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No. 13
No. 13, 15.04.2026
Diese Woche wichtig
- Das Stanford Institute for Human-Centered AI hat im jährlichen Stanford AI Index Report 2026 die aktuelle Situation rund um künstliche Intelligenz datengetrieben analysiert. Der Bericht zeigt auf, dass die Fähigkeiten von KI weiter rapide steigen, die Fortschritte bei verantwortungsvoller KI mit dieser Entwicklung allerdings nicht mithalten. [mehr]
- EIROforum, eine Allianz aus neun europaweiten Forschungseinrichtungen wie dem CERN, hat sich in einer Stellungnahme zum geplanten zehnten Forschungsrahmenprogramm (FP10) Horizon Europe der EU-Kommission für die Jahre 2028 – 2034 geäußert. Darin fordert EIROforum ein gut finanziertes, eigenständiges FP10, das sich mit dem Europäischen Wettbewerbsfonds (ECF) ergänzt, einen Fokus auf Exzellenz und Grundlagenforschung, verstärkte Investitionen in Forschungsinfrastrukturen sowie internationale Kollaborationen. [mehr]
Weitere Meldungen
- Die französische Regierung will ihre Bemühungen für digitale Souveränität verstärken, weshalb jedes Ministerium bis Herbst einen konkreten und umfassenden Plan zur Verringerung von Abhängigkeiten von Anbietern außerhalb Europas vorlegen muss. Die Digitalbehörde DINUM wird als ersten Schritt bei den eigenen Arbeitsplätzen von Windows zu Linux wechseln. [mehr]
- Das Expertengremium KI und Nachhaltigkeit, das vom Bundesumweltministerium (BMUKN) einberufen wurde, hat Empfehlungen zur nachhaltigen Gestaltung künstlicher Intelligenz vorgelegt. Eine zentrale Handlungsempfehlung ist die Förderung spezialisierter KI-Modelle mit geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch als Alternative zu großen generativen Modellen. [mehr]
- DEAL Open Access Services (DEAS), die Max-Planck-Gesellschaft, die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und weitere internationale Partner haben OA Forward gegründet, eine neue Koordinationsinitiative zur Stärkung gemeinsamer Positionen in Open-Access-Verhandlungen und zur Weiterentwicklung der offenen wissenschaftlichen Kommunikation. Die Initiative wird von DEAS organisiert und soll auf der Arbeit der OA2020- und ESAC-Initiativen aufbauen. [mehr]
Veranstaltungen
- SeDOA, MWS: „This Is How We Do It – International Best Practices for Diamond Open Access: OAPEN and DOAB: Supporting Diamond Open Access and building trust in a global ecosystem“ (online; 17.04.) [mehr]
Tagungsberichte
- DaTNet: „Vernetzungstreffen Datentreuhandmodelle 2026: Skalieren organisieren, Organisieren skalieren“ [mehr]
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No. 12
No. 12, 08.04.2026
Aus dem RfII
- Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) begrüßt in einer Stellungnahme im Grundsatz das Vorhaben der EU-Kommission zur Vereinfachung der Digitalgesetzgebung (auch bezeichnet als Digital Omnibus) und den darin vorgeschlagenen Änderungen im Zusammenhang mit den Bestimmungen zum Data Act (DA), zum Data Governance Act (DGA) sowie zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). [mehr]
Diese Woche wichtig
- Die Ad-hoc-AG „Resilienz in der Wissenschaft“ des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Empfehlungen zur Stärkung der Resilienz, Souveränität und Interoperabilität von Forschungsdateninfrastrukturen vorgelegt. Unter anderem sollen Forschende Open-Source-Produkte aus Europa reflektiert nutzen und Fachgesellschaften sollen europäische Allianzen bilden und sich eng mit Infrastruktureinrichtungen abstimmen. Der Wissenschaftspolitik wird geraten, Forschungsdateninfrastrukturen als nationale Kernaufgabe zu betrachten und bereits aufgesetzte Maßnahmen für resiliente Dateninfrastrukturen zu verstetigen. [mehr]
- Das Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) hat einen Katalog mit konkreten Kriterien für die Bewertung der digitalen Souveränität erarbeitet. Die 20 Kriterien prüfen die Gebiete Organisation und Fähigkeiten, digitale Anwendungen und Dienste, Informationen und Daten sowie Betrieb und Infrastruktur. Durch einen Konsultationsprozess, der noch bis zum 15. Mai läuft, will das ZenDiS einen breiten Konsens über Souveränitätskriterien erreichen. [mehr]
- Das EU-Parlament hat seine Verhandlungsposition zum KI-Omnibus beschlossen, den die EU-Kommission vorgeschlagen hatte. Unter anderem spricht sich das EU-Parlament, so wie auch der Rat der EU, dafür aus, dass die Regelungen für Hochrisiko-KI, die der AI Act vorsieht, erst ab dem 02. Dezember 2027 für eigenständige KI-Systeme bzw. ab dem 02. August 2028 für KI-Systeme, die in regulierte Produkte integriert sind, gelten. Außerdem plant das EU-Parlament, die Verpflichtungen für Produkte, die bereits durch sektorale Gesetze geregelt sind, zu lockern. [mehr]
Weitere Meldungen
- Der Verbund europäischer öffentlicher Forschungsförderorganisationen Science Europe hat ein Positionspapier zur Zukunft der European Open Science Cloud (EOSC) nach 2027 veröffentlicht. Darin betont Science Europe die Bedeutung der EOSC für Open Science und fordert, die Governance und langfristige Finanzierung der EOSC im Zuge des von der EU-Kommission geplanten zehnten Forschungsrahmenprogramms (FP10) frühzeitig zu sichern. [mehr]
- Vier Task Forces der EOSC Association haben fünf Berichte mit Analysen und Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der künftigen Entwicklung der EOSC und der EOSC Federation veröffentlicht. Thematisch befassen sich diese unter anderem mit dem aktuellen Stand der semantischen Interoperabilität innerhalb der Federation und dem Zusammenspiel zwischen der EOSC und dem European Health Data Space (EHDS). [mehr]
- Das Land Hessen hat erste Eckpunkte der für Ende Juni erwarteten hessischen Rechenzentrumsstrategie präsentiert. Demnach stehen drei Hauptziele im Fokus: die gezielte Ansiedlung von Rechenzentren, die Stärkung des digitalen Ökosystems sowie die Sicherung einer ausreichenden Energieversorgung. [mehr]
- Ein Verbund von Forschungs- und Förderorganisationen aus elf europäischen Ländern, darunter Deutschland, übernimmt die Trägerschaft der Open-Access-Publikationsplattform Open Research Europe (ORE). Durch die Mitträgerschaft Deutschlands können künftig alle Forschenden an deutschen Forschungseinrichtungen ihre Ergebnisse kostenfrei auf ORE veröffentlichen und begutachten lassen. [mehr]
- Die EU-Kommission hat die Rückmeldungen aus der öffentlichen Konsultation zum von ihr geplanten Digital Omnibus veröffentlicht. Neben der Stellungnahme des RfII können auch die Rückmeldungen des Weizenbaum-Instituts, des Branchenverbands Bitkom und Weiterer eingesehen werden. [mehr]
Veranstaltungen
- DINI AG KIM, UB Mannheim: „KIM Workshop 2026“ (online; 20.-21.04.) [mehr]
- open-access.network: „Open Access Barcamp 2026“ (Oldenburg; 29.-30.04.; Anmeldung bis 10.04.) [mehr]
- BERD@NFDI, German Data Science Society: Paneldiskussion „Die Rolle von Daten im Zeitalter von KI“ (München; 29.04.) [mehr]
Tagungsberichte
- TMF: „MII-Symposium 2026“ [mehr]
- Deutscher Bundestag: „23. Sitzung des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung“ [mehr]
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No. 11
No. 11, 25.03.2026
*** Der Info Ticker verabschiedet sich in eine kurze Osterpause und erscheint das nächste Mal am 08. April 2026. ***
Diese Woche wichtig
- Die Bundesregierung hat eine Rechenzentrumsstrategie beschlossen, mit der die Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 mindestens verdoppelt und die Kapazitäten für KI und High-Performance-Computing vervierfacht werden sollen, um die digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhöhen. Die 28 Maßnahmen der Strategie sind auf die drei Handlungsfelder Energie und Nachhaltigkeit, Standort und Fläche sowie Technologie und Souveränität verteilt und sollen alle innerhalb der nächsten 12 Monate gestartet und möglichst abgeschlossen werden. [mehr]
- Die US-Regierung hat ein nationales Rahmenwerk zur Regulierung von KI vorgestellt, mit dem sie für eine homogene Gesetzeslage in allen US-Bundesstaaten sorgen will. Das Rahmenwerk behandelt sechs Ziele – unter anderem sollen „veraltete oder unnötige Innovationshemmnisse“ beseitigt und so die „amerikanische KI-Dominanz“ sichergestellt werden. [mehr]
Weitere Meldungen
- Schleswig-Holstein hat seine ressortübergreifende Digitalstrategie 2026 und ein Digitalisierungsbeschleunigungsgesetz vorgestellt. Die Digitalstrategie wurde unter Beteiligung der Zivilgesellschaft entwickelt und setzt auf einen „digital kooperierenden Staat“ mit enger Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Das Digitalisierungsbeschleunigungsgesetz soll das Digital-Only-Prinzip und das Once-Only-Prinzip etablieren. [mehr, mehr]
- Der Branchenverband CISPE (Cloud Infrastructure Service Providers in Europe) warnt in einem offenen Brief an die EU-Kommission davor, mit dem geplanten Cloud and AI Development Act „Souveränitäts-Washing“ zu legitimieren. CISPE fordert, fünf Prinzipien in den Cloud and AI Development Act aufzunehmen, darunter, Souveränität über Kontrolle zu definieren, statt über Präsenz in der EU, um so die heimischen Cloud-Anbieter dabei zu unterstützen, den Rückstand zu den Konkurrenten aus Übersee zu verringern. [mehr]
- Das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) hat seine strategische Rolle und zukünftige Ausrichtung bekannt gegeben. Als wichtigste Prioritäten für die nächsten Jahre nennt ESFRI den Fokus auf eine holistische Perspektive, die Konsolidierung und den Beitrag zur Weiterentwicklung des Infrastruktur-Ökosystems sowie die Maximierung des Einflusses seiner Aktivitäten. [mehr]
- Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Jahr 2025 erstmals über 200.000 Patentanmeldungen erhalten. Deutschland liegt mit 12,1 % der Patentanmeldungen auf Platz zwei hinter den USA (23,3 %) und vor China (10,9 %). [mehr]
- Bund und Länder haben sich im IT-Planungsrat darauf geeinigt, dass die Standards des Deutschland-Stacks, die den Plattformkern betreffen, verbindlich für alle Software-Lösungen der Verwaltung gelten sollen. Außerdem soll die Zusammenarbeit durch ein übergreifendes Portfoliomanagement gesteuert werden. [mehr]
Veranstaltungen
- U Bremen Research Alliance, DataNord: „Tag der Forschungsdaten 2026“ (Bremen; 15.04.; Anmeldung bis 31.03.) [mehr]
Tagungsberichte
- Deutscher Bundestag: „Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Digitales und Staatsmodernisierung zum Gesetzesentwurf zur Durchführung der Verordnung über KI“ (inkl. Aufzeichnung) [mehr]
Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).
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