No. 25

No. 25, 19.06.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Die ungarische Regierung hat das Programm für ihre Präsidentschaft des Europäischen Rats ab 1. Juli vorgestellt. Als Hauptpriorität wird ein „New European Competitiveness Deal“ angekündigt. Schwerpunkte im Bereich Digitalisierung sollen auf der Überprüfung der Umsetzung der digitalen Gesetze (Digital Services Act, DSA und Digital Markets Act, DMA) sowie auf der Vorbereitung der Umsetzung des KI-Gesetzes (AI Act) liegen. [mehr]

 

  • Die Wissenschaftsministerien von Bund und Ländern haben im Rahmen der Kultusministerkonferenz (KMK) eine gemeinsame Strategie zur „Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland (2024-2034)“ verabschiedet. Eines der vier zentralen Handlungsfelder ist die Nutzung der digitalen Transformation und dabei insbesondere die Förderung der strategischen Verzahnung von Digitalisierung und Internationalisierung sowie die Schaffung von datenschutzrechtlichen Infrastrukturen und Entwicklung von Standards für den digitalen Austausch. [mehr]

 

  • Außerdem hat die KMK am 14. Juni eine strategische Neuausrichtung ihrer Organisation beschlossen. Konkrete Neuerungen sind insbesondere die Einführung eigenständiger Ministerkonferenzen für Wissenschaft („Wissenschafts-MK“), Bildung und Kultur sowie eine gemeinsame Jahreskonferenz. [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Die G7-Staaten haben sich in ihrer Abschlusserklärung („Kommuniqué von Apulien“) auch zu den Themen „Künstliche Intelligenz, Wissenschaft, Technologie und Innovation“ geäußert. Darin wird insbesondere eine verstärkte Zusammenarbeit zur Nutzung von KI vereinbart und ein Aktionsplan zur Nutzung von KI speziell in der Arbeitswelt angekündigt. [mehr]

 

  • Sachverständige des Steering Boards der European Open Science Cloud (EOSC-SB) haben zwei Positionspapiere zu den Themen „FAIR data productivity“ und „Advanced digitalisation of research“ erarbeitet. Die Analysen, die auch von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden, liefern Handlungsempfehlungen auch für den künftigen Aufbau und Betrieb der EOSC. [mehr]

 

  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat einen Ideenwettbewerb zur „Unterstützung von KI in der Forschung durch Informationsinfrastrukturen“ gestartet und lädt alle mit der Nutzung, Entwicklung und/ oder dem Betrieb von wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen Befassten in Deutschland bis 13. September zur Teilnahme ein. [mehr]

 

  • Der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) hat in einer Stellungnahme vor einer geplanten Erhöhung der Nutzungsgebühren für Daten und zugehörige Dienstleistungen bei den Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (FDZ) gewarnt und forschungsfreundliche Finanzierungsalternativen vorgeschlagen. [mehr]

 

  • Die zuständige Arbeitsgruppe von CoARA (Coalition on Advancing Research Assessment) hat eine Umfrage zu Experimenten in der Forschungsbewertung gestartet und bittet um Teilnahme, um einen entsprechenden Ideenkatalog vorbereiten zu können. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • „Cyber Valley Days“ (Stuttgart und Tübingen; 19.-21.06.) [mehr]
  • Baden-Württemberg Stiftung: „Forschungstag 2024: Vertrauen, verstehen, verändern? – Gesellschaftliche Akzeptanz von Wissenschaft“ (Stuttgart; 25.06.) [mehr]
  • eco: „Das EU-Datenwirtschaftsrecht aus der Perspektive von Cloud Services“ Webinar (26.06.) [mehr]
  • HU Berlin: „Forschungsdateninfrastruktur: Analyse und Erkenntnisse aus der Trendumfrage“ Online-Workshop (03.07.) [mehr]

 

Tagungsberichte

  • ALLEA: „European Research Collaboration in a Shifting Geopolitical Landscape: How Open Can We Be” (auch Bilder und Aufzeichnungen) [mehr]
  • acatech am Dienstag: „Datenspende für KI in der Medizin – Eine Frage des Gemeinwohls?“ [mehr]

 

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

 

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No. 24

No. 24, 12.05.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Der Stifterverband spricht sich in seinem neuen Diskussionspapier „Das Forschungsdatengesetz erfolgreich umsetzen“ für eine zügige Verabschiedung des Gesetzes aus und geht insbesondere auf Chancen und Interessen für Wissenschaft und Wirtschaft ein, vor allem auf Mehrwerte, Datenkooperationen und Anreizsysteme. Das Papier wurde mit der Initiative „Datagroup Business 2 Science“ erarbeitet. [mehr]

 

  • Die European Open Science Cloud (EOSC) Association hat im Zusammenhang mit der Einrichtung und Ergänzung des „EOSC EU Node“ eine Umfrage zur Gestaltung der Aufbauphase der EOSC-Federation gestartet und lädt alle Interessierten bis 18. August zur Teilnahme ein. [mehr]

 

  • Das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie hat eine neue Strategie für Forschung und Innovation (2024 – 2030) veröffentlicht und definiert darin insbesondere drei Schlüsselbereiche für die saarländische Forschungs- und Wirtschaftslandschaft, darunter „Digitalization & Artificial Intelligence". [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat im Auftrag der Bundesregierung die Fortschritte bei der Umsetzung der nationalen KI-Strategie überprüft. Als ein Ergebnis wird Deutschland als „insgesamt gut positioniert [bewertet], um im globalen KI-Wettbewerb mitzuhalten“ und gerade die Forschungsbasis und KI-Rechenkapazität positiv hervorgehoben. Verbesserungsvorschläge gelten insbesondere der Datenzugänglichkeit und Recheninfrastruktur. [mehr]

 

  • Das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) hat die „Landscape Analysis 2024“ veröffentlicht und bietet darin einen Überblick über das Ökosystem der europäischen Forschungsinfrastrukturen, darunter die EOSC, Digital Twins und Data Spaces. Sie ist Grundlage für die nächste ESFRI-Roadmap für den europäischen Forschungsraum und enthält auch das neue „ESFRI RIs Portfolio“- Online-Tools. [mehr]

 

  • Im Rahmen der „ResearchMatters-Kampagne“ haben internationale Organisationen, darunter die EOSC Association, Science Europe und ALLEA (All European Academies), die europäischen Finanzministerien und Gremien der EU in einem Offenen Brief zu verstärkten Fördermaßnahmen für Forschung und Innovation in Europa aufgefordert. [mehr]

 

  • Die Umsetzungsphase des Projekts „Destination Earth“ (DestinE) wurde offiziell gestartet, in dem, koordiniert von der Europäischen Kommission, bis 2023 ein hochpräziser digitaler Zwilling der Erde entwickelt werden soll. Die Komponenten – darunter DestinE Platform und -Data Lake sowie weiterführende Services – werden unter Nutzung des Europäischen Hochleistungsrechnens (EuroHPC) zunächst auf dem Supercomputer LUMI in Finnland bereitgestellt. [mehr]

 

  • Das europäische Verbundvorhaben DIAMAS (Developing Institutional Open Access Publishing Models to Advance Scholarly Communication) hat mit DOAS („Diamond OA Standard”) eine neues Tool vorgestellt, das sowohl Verlage als auch Institutionen bei der Qualitätsförderung im Open Access-Publizieren unterstützen soll. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • CoARA : „Reforming Academic Career Assessment: Insights from the CoARA working group and future directions” Workshop (25.06.; online) [mehr]
  • DG Research and Innovation of the European Commission: „EU Knowledge Valorisation Talks: AI and other digital techs: a revolution in knowledge valorisation?“ (27.06.; online) [mehr]

 

 Tagungsberichte

  • „EOSC Beyond Project – Kick Off“ [mehr]

 

 

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

 

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No. 23

No. 23, 05.06.2024

 

Aktuell wichtig

  • Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat eine Stellungnahme zur Studie „Kartierung und Beschreibung der Open-Access-Dienste in Deutschland“ herausgegeben. Darin fordert sie sowohl wissenschaftliche Einrichtungen als auch Zuwendungsgeber auf, nicht-kommerzielle Publikationsinfrastrukturen in ihren Investitionsstrategien stärker zu berücksichtigen und mit neuen, langfristig tragfähigen Finanzierungsmodellen zu unterstützen. [mehr]

 

  • Die Europäische Kommission hat die Einrichtung des „Europäischen Amts für künstliche Intelligenz“ („European AI Office“) konkretisiert, das mit fünf Referaten und zwei Beratern am Generaldirektorat Connect (GD CONNECT) angesiedelt wird. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die Umsetzung des „AI Acts“ und der Regeln für Allzweck-KI („general purpose AI“) sowie die Förderung von vertrauenswürdiger KI und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit zum Thema. [mehr]

 

  • Der Europäische Rechnungshof hat in einem Sonderbericht die Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Entwicklung des KI-Ökosystems der EU bewertet. Darin kommt er insbesondere zu dem Schluss, dass die Maßnahmen nicht wirksam koordiniert wurden und die KI-Investitionen der EU nicht mit weltweit führenden Akteuren Schritt gehalten haben und formuliert Verbesserungsvorschläge. [mehr]

 

  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Auswahl der 20 Innovationscommunities (Modul 2) im Rahmen der Richtlinie „DATIpilot“ bekanntgegeben. Demnach werden rund 80 Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und andere Organisationen in max. vier Jahren technologische und soziale Innovationen umsetzen können. DATIpilot soll als Experimentierraum und Ideenspeicher für die künftige Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) dienen. [mehr]

 

  • Der Europäische Datenschutzbeauftragte (EDSB) hat einen Orientierungsleitfaden für die datenschutzkonforme Nutzung von generativen KI-Systemen veröffentlicht, der sich zunächst vornehmlich an EU-Institutionen richtet. Umfassende Leitlinien sollen folgen. [mehr]

 

  • Die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) hat im Rahmen einer repräsentativen Umfrage die Akzeptanz einer einwilligungsfreien Gesundheitsdatennutzung in Deutschland untersucht. Das Ergebnis zeigt deutlich gestiegene Zustimmungswerte (86 Prozent der Befragten) für eine Spende von Gesundheitsdaten für öffentlich geförderte Forschung – auch ohne ausdrückliche Genehmigung – und informiert über entsprechende Voraussetzungen und mögliche Gründe. [mehr]

 

  • Das Verlagsunternehmen Wiley hat ein Partnerschaftsabkommen mit der OA Switchboard-Initiative abgeschlossen, die den Informations- und Datenaustausch während des (Open Access-)Publikationsprozesses zwischen allen Beteiligten unterstützt. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • Münchner Kreis: 2. Online-Networking-Abend „Datenökosysteme – Ist es wirklich schon so weit? - Datenaustausch für Gesundheit“ (12.06.) [mehr]
  • Weizenbaum Conference: „Uncertain journeys into digital futures” (Berlin und online; 17.-18.06.) [mehr]
  • EOSC Association: „Public Launch of the SKILLS4EOSC Competence Centres Network” (online; 25.06.) [mehr]
  • Humboldt-Universität Berlin: „Forschungsdaten-Publikationen zwischen Dynamik und Persistenz“ (Berlin; 28.06.) [mehr]
  • 25. DINI Jahrestagung: „Gemeinsame Infrastrukturen für eine offene Wissenschaft“ (Potsdam; 18.-19.09.; kostenpflichtig) [mehr]

 

Tagungsberichte

  • „EOSC-A’s 8th General Assembly“ [mehr]
  • EOSC Association: „National Tripartite Event: The Netherlands“ [mehr]

 

 

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

 

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No. 22

No. 22, 29.05.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Auftragsbekanntmachung zu Konzeptionierung, Gründung und Betrieb des Dateninstituts (Modul 3) veröffentlicht. Der Auftrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren wird im Rahmen eines „wettbewerblichen Dialogs“ (Procurement-Verfahren) in drei Phasen vergeben. Teilnahmeanträge können bis 18. Juni eingereicht werden, die erste Dialogphase soll im Juli starten. [mehr]

 

  • Das BMWK hat außerdem den Referentenentwurf für das „Gesetz zur Durchführung der EU-Verordnung über europäische Daten-Governance“ (Daten-Governance-Gesetz; DGG) veröffentlicht. Er sieht u.a. die Bundesnetzagentur (BNetzA) als zuständige Behörde mit Blick auf die Anmeldung von Datenvermittlungsdiensten vor. Stellungnahmen können bis 6. Juni abgeben werden. [mehr]

 

  • Die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW (MKW) haben das Landeskonzept Forschungsdatenmanagement („Digitales Ökosystem DH.NRW“) erarbeitet. Es setzt den Rahmen für Infrastrukturen und Dienste in landesweiter Kooperation und stellt mittelfristige Entwicklungsziele und Perspektiven vor. [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Auf dem „AI Summit Seoul 2024“ (21.-22. Mai) haben – in Nachfolge des „AI Safety Summit“ 2023 in Bletchley Park – 27 Länder eine gemeinsame Erklärung für die Förderung von KI-Sicherheit, Innovation und Inklusivität abgegeben. Außerdem haben zehn Länder und die Europäische Union ein Abkommen zum Aufbau eines internationalen Netzwerks von KI-Sicherheitsinstituten unterzeichnet, das die Umsetzung der Erklärung unterstützen soll. [mehr]

 

  • Der Rat der Europäischen Union hat am 23. Mai mehrere Schlussfolgerungen und Empfehlungen verabschiedet, insbesondere zur Evaluierung des achten Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020, zur Forschungssicherheit und zur Nutzung von Hochleistungsrechnen (Vorhaben „EuroHPC“) für die KI-Entwicklung. [mehr]

 

  • Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat ein Diskussionspapier für die Vorbereitung des 10. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (FP10) mit sieben Kernforderungen veröffentlicht und spricht sich darin insbesondere für die Förderung von wissenschaftlicher Exzellenz, Schlüsseltechnologien, der gemeinsamen Datenräume und für eine strategisch ausgerichtete internationalen Zusammenarbeit aus. [mehr]

 

  • Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Positionspapier zum künftigen Forschungsrahmenprogramm (FP10) herausgegeben. Sie schlägt darin insbesondere ein Budget zugunsten der Grundlagenforschung und zwei neue Förderinstrumente für transnationale Forschungskonsortien zu selbstgewählten Themen und gemeinsame Ausschreibungen für EU-Partnerschaften vor. [mehr]

 

  • Das Bundeskabinett hat den Bundesbericht Forschung und Innovation 2024 (BuFI) beschlossen. Der alle zwei Jahre vorzulegende Bericht des BMBF gibt die Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) für 2022 mit insgesamt 121,4 Milliarden Euro und damit 3,13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an. Die Bundesregierung strebt weiterhin eine Quote von 3,5 Prozent bis 2025 an. [mehr]

 

  • Die institutionenübergreifende AG Minimaldatensatz hat die „Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen“ veröffentlicht, um „das Bewusstsein der Kulturerbeeinrichtungen für Datenqualität zu schärfen“ und die FAIR- und CARE-Prinzipien in der Arbeitsweise von Museen und Sammlungen zu implementieren. [mehr]

 

  • Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat das Strategiepapier zum Schwerpunkt „Digitalität in der Wissenschaft“ „Digitalität gestalten – Offenheit und Souveränität vorantreiben“ (verabschiedet 2023) veröffentlicht und darin die Zielsetzungen bis 2028 formuliert. [mehr]

 

 

Veranstaltungen

  • Stiftung Neue Verantwortung: „The DSA on disinformation – on point or missing the mark?” (online; 03.06.) [mehr]
  • Leopoldina: „Überregulierung der Wissenschaft” Workshop (Berlin; 07.06.) [mehr]
  • „EuroScience Open Forum 2024“ (Kattowitz, Polen; 12.-15.06.) [mehr]
  • U Bremen Research Alliance: „Daten verantwortungsvoll nutzen – Forschungsdaten für die Gesellschaft“ (Abendveranstaltung zum Tag der Forschungsdaten 2024) (Bremen; 18.06.; Anmeldung bis 07.06.) [mehr]

 

Tagungsberichte

  • „EUA Webinar: The future of scholarly Communication: A just scholarly ecosystem” (Aufzeichnung) [mehr]

 

 

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No. 21

No. 21, 22.05.2024

 

Diese Woche wichtig

  • ZEVEDI („Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung“) wird ab 1. Juni an der TU Darmstadt das „Kompetenznetzwerk Datentreuhandmodelle“ federführend mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Marburg, Dresden und Aachen aufbauen. Das Vorhaben, das sowohl den Kompetenzaufbau als auch den Datentreuhandgedanken weiterentwickeln soll, war vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderung „zur Skalierung und Akzeptanzsteigerung von intersektoralen Datentreuhandmodellen in der Praxis“ ausgeschrieben worden und hat eine Laufzeit von 25 Monaten. [mehr]

 

  • Der Europäische Rat hat Schlussfolgerungen zur Zukunft der Digitalpolitik der EU angenommen und benennt darin die Hauptprioritäten für die kommende Legislaturperiode. Hierzu zählen insbesondere die Umsetzung der kürzlich verabschiedeten Rechtsvorschriften, ein gemeinsames Konzept für innovative digitale Technologien, Fachkräftegewinnung sowie eine sichere und resiliente digitale Infrastruktur. [mehr]

 

  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein neues permanentes Förderprogramm „Forschungssoftwareinfrastrukturen“ aufgelegt, um jeweils Aufbau, Etablierung oder Organisation von Infrastrukturen für Forschungssoftware zu unterstützen. Angehörige von gemeinnützigen wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen, wie etwa Bibliotheken, Sammlungen, Forschungsdaten- oder Rechenzentren sowie einzelne Forschende können sich zunächst bis 4. November und ab 2025 jeweils zum März und August bewerben. [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Der Rat der Europäischen Union hat am 21. Mai die europäische „Verordnung zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für Künstliche Intelligenz“ (KI-Verordnung; AI Act) in der abschließenden Fassung verabschiedet, die auch Anforderungen für die Nutzung von Allzweck-KI („general purpose AI“) enthält. Der AI Act tritt 20 Tage nach Unterzeichnung und Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft. [mehr]

 

  • Der Europarat hat am 17. Mai das „Rahmenabkommen über künstliche Intelligenz und Menschenreche, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ verabschiedet. Der Vertrag bildet einen Rechtsrahmen über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen und „trägt der Notwendigkeit einer völkerrechtlichen Norm Rechnung“. Auch Staaten außerhalb Europas sind zur Unterzeichnung eingeladen. [mehr]

 

  • Die Europäische Kommission hat eine Studie zu Hürden und Herausforderungen beim Zugang und bei der Nachnutzung von Forschungsergebnissen, -publikationen und -daten herausgegeben und darin auch die forschungsrelevanten Auswirkungen der Daten- und Digitalgesetze in der EU untersucht. [mehr]

 

  • Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz; DSK) hat auf ihrer Sitzung am 14.-15. Mai auch Regelungslücken im Umgang mit Patientendaten und Anforderungen an die Sekundärnutzung von genetischen Daten diskutiert und die Ergebnisse veröffentlicht. [mehr]

 

  • Im Projekt „EuroLingua-GPT“ sollen vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) und einer Gruppe von AI Sweden europäische große multilinguale KI-Sprachmodelle (LLMs) entwickelt und Open Source veröffentlicht werden. Hierfür erhalten die Projektpartner im Rahmen der EuroHPC-Infrastruktur mehrere Millionen Stunden Trainingszeit am Hochleistungsrechner „MareNostrum 5“ im Barcelona Supercomputing Center. [mehr]

 

  • Das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat im Rahmen eines vom BMBF geförderten Projekts Anreize zum Data Sharing von Unternehmen in Deutschland untersucht und festgestellt, dass ein sicherer Rechtsrahmen, Data-Sharing-Modelle auf Gegenseitigkeit und finanzielle Vergütung zu den Hauptfaktoren gehören. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • Stiftung Datenschutz: Datenfrühstück: „Datenschutzsignale“ (Berlin und Livestream; 28.05.) [mehr]
  • TÜV: TÜV AI.Lab Talk: „Trustworthy AI ‘Made in Europe’” (Berlin; 29.05.) [mehr]
  • „UNESCO Working Group on Open Science Infrastructures” (online; 03.06.) [mehr]

 

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No. 20

No. 20, 15.05.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zu den Eckpunkten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Forschungsdatengesetz veröffentlicht und spricht sich darin insbesondere für eine sektor- und ressortübergreifende Erarbeitung des Gesetzes und eine Anpassung der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen aus. [mehr]

 

  • Das Vereinigte Königreich ist dem Gemeinsamen Unternehmen für europäisches Hochleistungsrechnen (EuroHPC-JU) beigetreten, das diesen Schritt als Stärkung Europas auf dem Gebiet des internationalen High Performance- und Quantencomputings begrüßt. [mehr]

 

  • Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) hat mit Hilfe von Drohnentechnologien und 3D-Bildverarbeitung einen digitalen Zwilling der antiken Stadt Uruk„Uruk-VR“ – erstellt, der neue Fernerkundungsdaten zum Gebiet liefert und Grundlage für weitere Forschungsfragen und die Kontextualisierung von vorhandenen Informationen bietet. Nach Führungen im Sommer wird das Modell auch öffentlich zugänglich gemacht. [mehr]

 

 

Weitere Meldungen

  • Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat einen Fortschrittsbericht zur Digitalstrategie der Bundesregierung vorgelegt und geht darin auch auf die Bereiche digitales Gesundheitswesen und Künstliche Intelligenz ein. [mehr]

 

  • Die Nationalakademien der 27 EU-Mitgliedstaaten haben einen offenen Brief an die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl des Europäischen Parlaments herausgegeben, in dem sie insbesondere zur Förderung eines „robusten, offenen und freien Wissenschaftssystems“ auf Basis von internationaler Zusammenarbeit und dem offenen Austausch von Wissen aufrufen. [mehr]

 

  • Ungarn hat mit „HU-RIZONT“ ein eigenes internationales Forschungsförderungsprogramm im Umfang von rund 20 Mio. Euro gestartet, um Nachteile für seine Forschenden und Forschungseinrichtungen nach dem Ausschluss aus europäischen Förderprogrammen – insbesondere „Horizont Europa“ – aufzufangen. [mehr]

 

  • Das Land Baden-Württemberg stellt zum Ausbau der Rechenkapazität zur KI-Forschung zusätzlich 3,25 Mio. Euro über die landesweite Kompetenzstruktur „bwHPC“ zur Verfügung, die vorrangig Nachwuchsforschenden zugutekommen soll. [mehr]

 

  • Das europäische Verbundvorhaben PALOMERA (Policy Alignment of Open Access Monographs in the European Research Area) plant die Stärkung von Open Access-Buchpublikationen im Europäischen Forschungsraum und bittet die wissenschaftliche Community bis 15. Juni um Rückmeldung zu Zwischenergebnissen und aktuellen Fragestellungen. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • Datenkompetenzzentrum SODa: „SODa Kick-off: KI/ Maschinelles Lernen“ (online; 22.05.) [mehr[
  • Gesellschaft für Informatik: „Ein deutsches Forschungsdatengesetz und die EU-Datenstrategie – Hand in Hand für bessere Wissenschaft?“ WebTalk (23.05.; Anmeldung bis 15.05.) [mehr]
  • Gaia-X Federation Services: „XFSC Tech Workshop #7” (Hürth, 12.06.) [mehr]
  • „nestor-Praxistag 2024“ (Regensburg; 13.06.; Anmeldung bis 24.05.) [mehr]
  • „EOSC Symposium 2024“ (Berlin; 21.-23.10.; Anmeldung bis 30.09.; Teilnahme am Livestream kostenlos) [mehr]

 

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No. 19

No. 19, 08.05.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Die Europäische Kommission hat den EFR Länderbericht 2023 („ERA Country Report“) zu den Bemühungen Deutschlands im Europäischen Forschungsraum (EFR) veröffentlicht. Demnach liegt Deutschland insbesondere in den Bereichen Open Science, Forschungsinfrastrukturen und Valorisierung von Wissen deutlich über dem EU-Durchschnitt und hat mit dem „Nationalen Aktionsplan für den Europäischen Forschungsraum“ als eines von wenigen Ländern eine nationale Umsetzungsstrategie vorgelegt. [mehr]

 

  • Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan zur Umsetzung der Verpflichtungen aus der Vereinbarung zur Reform der Wissenschaftsbewertung (Agreement on Reforming Research Assessment, ARRA) herausgegeben. Zu den Maßnahmen zu Open Science gehört auch die Zusammenarbeit mit der Open Science-Arbeitsgruppe der G7-Staaten und mit der European Open Science Cloud (EOSC). [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Das Bayerische Staatsministerium für Digitales und die Bayerische Agentur für Digitales haben letzte Woche das neue Kompetenzzentrum „open bydata competence center“ vorgestellt. Es soll insbesondere auf Grundlage des Open-Data-Portals „open.bydata“ mit Serviceleistungen (z.B. Beratungen zu Datenqualität oder Metadaten-Optimierung) ) vorrangig die Datengewinnung verbessern sowie Interessierte bei Datenanfragen und der Nachnutzung von Open Data unterstützen. [mehr]

 

  • Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz; DSK) hat eine  Orientierungshilfe „Künstliche Intelligenz und Datenschutz“ herausgegeben, die Verantwortlichen aus Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen als Leitfaden für die datenschutzkonforme Auswahl, Implementierung und Nutzung von KI-Anwendungen wie insbesondere Large Language Models (LLMs) dienen soll. [mehr]

 

  • Die DSK hat außerdem ein Positionspapier zu nationalen Zuständigkeiten für die Verordnung zur Künstlichen Intelligenz (KI-VO; AI Act) beschlossen und formuliert darin Empfehlungen für die Benennung der nationalen Marktüberwachungsbehörden. [mehr]

 

  • Der Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt hat ein Projekt zur Erarbeitung eines „Codes of Conduct Demokratische KI“ gestartet und lädt gemeinwohlorientierte Organisationen ein, sich bis 22. Mai für eine hybride Teilnahme 2024-2025 zu bewerben. [mehr]

 

  • Die Springer Nature Group hat mitgeteilt, dass mehr als 99 Prozent aller Universitäten und Hochschulen in Deutschland der aktuellen DEAL-Vereinbarung beigetreten sind. [mehr]

 

  • Das zur Holtzbrinck-Gruppe gehörende Technologie-Unternehmen Digital Science hat eine neue Initiative „Open Principles” gestartet, mit der sich das Unternehmen enger an die Umsetzung der „Barcelona Declaration on Open Research Information“ binden möchte. [mehr]

 

Positionen

  • Jan-Martin Wiarda erläutert in seinem Blog den aktuellen Stand zur geplanten Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI). [mehr]

 

Veranstaltungen

  • Münchner Kreis: „Datenökosysteme“ Veranstaltungsreihe Online-Networking-Abend (ab 15.05.) [mehr]
  • DIAMAS und CRAFT-OA: „Shaping Diamond Open Access: Criteria for Journals“ Webinar (16.05.) [mehr]
  • ALLEA: „European Research Collaboration in a Shifting Geopolitical Landscape” Public Symposium (Berlin und Livestream; 22.05.) [mehr]
  • EUA: „Building a just scholarly publishing ecosystem” Webinar (22.05.) [mehr[

 

 Tagungsberichte

  • EOSC Association: „National Tripartite Event: Belgium“ [mehr]

 

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No. 18

No. 18, 30.04.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Das Europäische Parlament hat am 24. April der Einrichtung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (European Health Data Space; EHDS) zugestimmt. Der verabschiedete Entwurf sieht insbesondere Regelungen zur Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten sowie eine Opt-out-Option für Patientinnen und Patienten vor. Das abschließende Votum des Europäischen Rats wird als Formalie bewertet. [mehr]

Weitere Meldungen

  • Der Stifterverband hat die Ausrichtung der Innovationspolitik auf Landesebene analysiert und hierzu die Förderinitiativen und Regulierungsmaßnahmen der „Regional Innovation Strategies for Smart Specialisation“ (RIS3-Strategien) der Bundesländer auch auf Handlungs- und Kooperationspotentiale für die Bereiche Digitalisierung, Datenschutz und Cybersicherheit überprüft. [mehr]

  • Die Europäische Kommission hat im Rahmen von „Horizont Europa“ Förderaufrufe insbesondere zurEntwicklung von KI- und Quantenforschung angekündigt. Dabei sollen 50 Mio. Euro für die Entwicklung generativer KI und weitere 15 Mio. Euro für die Optimierung von Transparenz und Zuverlässigkeit von KI-Systemen bereitgestellt werden. [mehr]

  • Das Land Niedersachsen hat zusammen mit der VolkswagenStiftung die Auswahl für das Förderprogramm „Wissenschaftsräume“ bekanntgegeben. Die 16 Projekte, die sich auch mit Digitalthemen, etwa in der Sammlungsforschung, befassen, werden mit insgesamt 45,5 Mio. Euro gefördert. [mehr]

  • Der Bundesrat hat am 26. April dem Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) als nationale Umsetzung des europäischen Digital Services Act (DSA) zugestimmt. Es sieht für die Beaufsichtigung von Vermittlungsdiensten und zur Durchsetzung des DSA die Ansiedlung der zentralen Koordinierungsstelle (DSC) innerhalb der Bundesnetzagentur vor und tritt am Tag nach seiner Verkündung in Kraft. [mehr]

  • Die internationale Non-Profit-Initiative Human Immunome Project (HIP) hat eine Roadmap veröffentlicht, um mithilfe eines globalen Netzwerks den weltweiten größten und differenziertesten immunologischen Datensatz zu generieren und zur Nutzung für öffentlich verfügbare KI-Modelle weiterzuentwickeln. [mehr]

Veranstaltungen

  • Datenkompetenzzentrum SODa: „2. Kick-off: Erschließung und sammlungsbezogenes Forschungsdatenmanagement“ (online; 02.05.) [mehr]
  • „NØRD Digital Convention 2024" (Rostock; 29.-30.05.) [mehr]

Tagungsberichte

  • OECD: „Ministerial-level meeting: OECD Science and Technology Policy Ministerial” [mehr]
  • Forschungsnetzwerk Anonymisierung: „Anonymisierung für eine sichere Datennutzung (AnoSiDat)“ [mehr]
  • DFG: „Pecha Café zur zweiten Förderphase der NFDI-Konsortien (im Rahmen der CoRDI 2023)“ [mehr]
  • Datenkompetenzzentrum SODa: „1. Kick-off" (Folien und Etherpad) [mehr]

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No. 17

No. 17, 24.04.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Sechs der größten naturkundlichen Sammlungen in Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um ihre Sammlungsobjekte im Rahmen der Forschungsinfrastruktur „Distributed System of Scientific Collections“ (DiSSCo) digital zu vernetzen und als Forschungsressource zugänglich zu machen. Der hierfür gebildete „DiSSCo-Knoten“ für Deutschland soll über die Deutschen Naturwissenschaftlichen Sammlungen (DNFS) auch um weitere Mitglieder erweitert werden. [mehr]

 

  • Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat zusammen mit dem Open Society-Archiv (OSA) Budapest für den Europarat die Zugangsbedingungen zu Archiven begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass die entsprechende Europaratsempfehlung zwar in den meisten Ländern rechtlich verankert, ihre Umsetzung aber insbesondere aus Datenschutzgründen bzw. Rechtsunsicherheiten oft eingeschränkt ist und eine Harmonisierung der europäischen Rechtsgrundlagen angeregt. [mehr]

 

Weitere Meldungen

  • Die Digitalministerinnen und -minister der Länder haben am 19. April erstmals als Digitalministerkonferenz (DMK) getagt, wobei Künstliche Intelligenz (KI) das Schwerpunktthema war. Beschlüsse wurden insbesondere zu einer digital optimierten Ressourcennutzung, zu einer Pilotstudie zum Stand der digitalen Transformation in Deutschland sowie zu KI in der Arbeitswelt gefasst. Die nächste Sitzung ist im Oktober geplant. [mehr]

 

  • Am 15. April hat der Sachverständigenrat Scientific Advice Mechanism (SAM) der Europäischen Kommission einen Bericht mit Empfehlungen zur Nutzung von KI im Forschungs- und Innovationsbereich in der EU sowie einer Bewertung des aktuellen Sachstands veröffentlicht. Darin wird insbesondere die Einrichtung eines Europäischen KI-Instituts empfohlen. [mehr]

 

  • Das Land Sachsen-Anhalt fördert im Rahmen des Programms „Sachsen-Anhalt Digital“ Digitalisierungsprojekte zur Umsetzung der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ und ihren Querschnittszielen und stellt hierfür rund 2,5 Mio. Euro bereit. Interessierte können bis 22. Mai Projektanträge einreichen. [mehr]

 

  • Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz; DSK) hat eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-E) veröffentlicht. Sie betrifft insbesondere die geplanten Regelungen zur gesetzlichen Verankerung der DSK, zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und zu länderübergreifenden Datenverarbeitungsvorhaben. [mehr]

 

  • Die Helmholtz-Gemeinschaft startet im Rahmen ihrer „Helmholtz Foundation Model Initiative (HFMI)“ vier Pilotprojekte zu KI-Grundlagenmodellen und stellt hierfür für drei Jahre insgesamt 23 Mio. Euro inkl. 12 Mio. Euro für die erforderliche Infrastruktur bereit. Die Endergebnisse sollen der Gesellschaft als Open Source zur Verfügung gestellt werden. [mehr]

 

  • Das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung hat Rahmenbedingungen für die Prüfung von generativen KI-Modellen durch sog. Red Teaming erarbeitet und stellt in einem Policy Paper Bedingungen für eine effiziente Nutzung vor. [mehr]

 

  • An der TU Dresden wurde das neue Supercomputing-System „Barnard“ zusammen mit einer Rechnerarchitektur und einem neuen Computing-Cluster vorgestellt. Der Verbund wird zu großen Teilen durch das Nationale Hochleistungsrechnen (NHR) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie vom Freistaat Sachsen finanziert und soll Weiterentwicklungen insbesondere in den Bereichen KI und maschinelles Lernen befördern. [mehr]

 

Veranstaltungen

  • DIAMAS und CRAFT-OA: „Shaping Diamond OA: Criteria for Journals” Webinar (16.05.) [mehr]
  • EUA: „Artificial Intelligence: From experimentation to institutional strategies” Webinar (17.05.) [mehr]
  • 69th Helmholtz Open Science Online Seminar: „Open Hardware: Bringing scientific instruments back into the open science conversation” (23.05.) [mehr]

 

Tagungsberichte

  • Stifterverband, Leopoldina, EFI-Kommission und VolkswagenStiftung: „Gipfel für Forschung und Innovation 2024“ (Diskussionspapier und Aufzeichnung) [mehr]
  • Konrad-Adenauer-Stiftung und Bundesverband der Deutschen Industrie: „European Data Summit: Enabling Innovation. Boosting Competition.“ (Aufzeichnungen) [mehr]

 

 

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

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No. 16

No. 16, 17.04.2024

 

Diese Woche wichtig

  • Die European Open Science Cloud (EOSC) Association und mehr als 40 weitere Wissenschaftseinrichtungen, Universitäten und Förderorganisationen weltweit haben die am Dienstag veröffentlichte „Barcelona Declaration on Open Research Information“ unterzeichnet und sich damit verpflichtet, beim Wandel der Forschungsinformationslandschaft eine führende Rolle zu übernehmen und die Offenheit von Forschungsinformationen zur Norm zu machen. [mehr]

 

  • Die Europäische Kommission hat eine Umfrage zur Gestaltung des Hauptarbeitsprogramms von Horizon Europe für 2025 gestartet. Interessierte können sich noch bis 6. Mai insbesondere zu sechs Clustern, etwa „Digital, Industry and Space“ sowie zu Forschungsinfrastrukturen – darunter die EOSC – oder auch dem Europäischen Innovationsökosystem äußern. [mehr]

 

  • Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hat eine Stellungnahme der Konsortialversammlung zu dem Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für ein Forschungsdatengesetz (FDG) veröffentlicht. [mehr]

 

  • Die Konsortialversammlung der NFDI hat außerdem die Aufnahme von drei weiteren Basisdiensten beschlossen. Mit „Jupyter4NFDI“, „DMP4NFDI“ und „KGI4NFDI“ werden jetzt insgesamt sechs Basisdienste im Rahmen des Verbundvorhabens Base4NFDI gefördert. [mehr]

 

 

Weitere Meldungen

  • Im „Bitkom Länderindex“ hat der Digitalverband erstmals den Digitalisierungsgrad aller Bundesländer für die Bereiche digitale Wirtschaft, digitale Infrastruktur, Governance & digitale Verwaltung sowie digitale Gesellschaft erhoben. Grundlage waren Abfragen bei den Landesregierungen, Drittstudien und amtliche Statistiken sowie eine repräsentative Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern. In der Analyse wird insbesondere die Bedeutung von politischen Digitalstrategien und einer zentralen Umsetzungsstelle betont. [mehr]

 

  • Die Nationalen Akademien der Wissenschaften der G7-Staaten, darunter die Deutsche Akademie der Wissenschaften Leopoldina, haben in Vorbereitung auf den Gipfel der Staats- und Regierungschefs im Juni sechs gemeinsame Stellungnahmen mit Handlungsempfehlungen zu globalen Herausforderungen veröffentlicht, von denen sich eine mit dem Thema „Künstliche Intelligenz und die Gesellschaft“ befasst. [mehr]

 

  • Der Freistaat Sachsen hat die Einrichtung eines Beirats für digitale Ethik angekündigt, der die Landesregierung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz beraten und Empfehlungen formulieren soll. [mehr]

 

  • Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat die Auswahl der diesjährigen ERC Advanced Grants bekanntgegeben, für die insgesamt knapp 652 Mio. Euro bereitgestellt werden. Wie im Vorjahr gingen die meisten Auszeichnungen nach Deutschland (50 von 255), darunter zu Themen wie sichere Softwaresysteme oder energieeffiziente KI. Die Auszeichnungen für Forschende aus dem Vereinigten Königreich stehen erneut unter Vorbehalt. [mehr]

 

  • Am 11. April ist die Verordnung für ein interoperables Europa („Interoperable Europe Act“) in Kraft getreten, mit dem der grenzübergreifende Austausch von Daten und digitalen Diensten und die Zusammenarbeit im öffentlichen Sektor auch in Abstimmung mit der Wissenschaft etwa im Gesundheitswesen verbessert werden sollen. Dabei ist insbesondere die Einrichtung eines mehrstufigen Governance-Rahmens (EIF) und eines Steering Board („Rats für ein interoperables Europa“) vorgesehen sowie verbindliche Interoperabilitätsbewertungen für öffentliche Dienste und der Ausbau des „Portals für ein interoperables Europa“. [mehr]

 

  • In der Initiative “Occiglot” entwickelt das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) zusammen mit dem Hessischen Zentrum für Künstliche Intelligenz (hessian.AI) generative Open Source-Sprachmodelle für europäische Sprachen, von denen zehn bereits vorliegen. Das europäische Verbundprojekt, an dem insbesondere auch die TU Darmstadt, die Katholische Universität Leuven (Belgien) und das Barcelona Supercomputing Center BSC beteiligt sind, wird aus Mitteln des Hessischen Digitalministeriums sowie des BMBF gefördert. [mehr]

 

  • Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt „Open-Source-KI.nrw“, in dem die komplette Infrastruktur eines Open Source-Large Language Models (LLMs) am konkreten Anwendungsfall erprobt sowie ein entsprechendes Kompetenzteam aufgebaut werden soll. Das Vorhaben wird an den Universitäten Bochum und Köln durchgeführt und seine Ergebnisse hochschulübergreifend zur Verfügung stellen. [mehr]

 

  • Das Vorhaben Transform2Open hat einen Bericht zur Entwicklung des Monitorings von Publikationskosten an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland veröffentlicht und lädt vor der Ausarbeitung einer entsprechenden Handreichung zur Kommentierung ein. [mehr]

 

 

Veranstaltungen

  • “Barcelona Declaration – Official Launch Webinar” (23.04.) [mehr]
  • Weizenbaum Institut: „Ensuring Ethical AI: Guardrails without a Human in the Loop” (Berlin; 25.04.) [mehr]
  • Hochschulforum Digitalisierung und Stiftung Innovation in der Hochschullehre: „University:Future Festival: Tales of Tomorrow“ (Berlin, Bochum, Heilbronn, Leipzig, Nürnberg und online; 05.-07.06.) [mehr]

 

 

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

 

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