No. 24, 08.07.2026


Diese Woche wichtig

  1. Das unabhängige internationale wissenschaftliche Expertengremium für KI der Vereinten Nationen hat seinen ersten vorläufigen Bericht vorgelegt, in dem es die Fähigkeiten, Chancen und Risiken von KI bewertet. Zentrale Befunde sind, dass aktuelle Sicherheitsvorkehrungen nicht mit dem rapiden Wachstum von KI Schritt halten können und dass die Politik wissenschaftliche Evidenz benötigt, um KI wirksam regulieren zu können, diese aber zu spät kommen könnte. [mehr]

  2. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Europäische Forschungsrat (ERC) und die Nationalakademien der Niederlande, der Slowakei, Finnlands und Zyperns sprechen sich in einer gemeinsamen Erklärung zur Ausgestaltung des geplanten zehnten Forschungsrahmenprogramms (FP10) Horizon Europe der EU-Kommission dafür aus, den freien Verkehr von Wissen als fünfte europäische Freiheit zu etablieren. Außerdem fordern sie eine auskömmliche Finanzierung der Wissenschaft, inklusive des Investitionsziels von 3 % des Bruttoinlandsprodukts, und ein der geopolitischen Situation angepasstes Risikobewusstsein bei Datenzugängen und sicherheitsrelevanter Forschung. [mehr]

Weitere Meldungen

  1. Die Ad-hoc-AG „Resilienz in der Wissenschaft“ des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein Positionspapier zu Bedrohungen und Resilienz der Freiheit der Wissenschaft veröffentlicht. Das Papier beschreibt verschiedene Gefährdungsszenarien für die Wissenschaftsfreiheit und entwickelt konkrete Handlungsoptionen für Akteure im Wissenschaftssystem und die Politik, um die wissenschaftliche Unabhängigkeit zu stärken. [mehr]

  2. Deutschland und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung eine verstärkte Zusammenarbeit im Bereich der KI-Sicherheit vereinbart. Demnach sollen das britische AI Security Institute und das künftige deutsche KI-Sicherheitsinstitut kooperieren, indem sie Wissen austauschen, insbesondere über bewährte Verfahren zur Evaluierung fortschrittlicher KI-Modelle, und ihre Forschungsprioritäten abstimmen. [mehr]

  3. Die Bundesregierung hat den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 mit Gesamtausgaben in Höhe von 555 Mrd. Euro beschlossen. Der Etat des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) beträgt demnach 22 Mrd. Euro, der Etat des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) 1,4 Mrd. Euro. [mehr]

  4. Der NFDI-Basisdienst TS4NFDI geht mit Beschluss der NFDI-Konsortialversammlung in die Ramp-Up-Phase über. TS4NFDI soll das domänenübergreifende Datenmanagement durch einen zentralen Zugriffspunkt zu allen Terminologien der NFDI-Konsortien erleichtern. [mehr]

Verantwortet von Dr. Steffen Nitsche (steffen.nitsche@rfii.de).

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