No. 14, 02.04.2025

 

In eigener Sache

  • Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) hat am 25. März seinen Vorsitz mit Frau Professorin Petra Gehring (Vorsitzende) sowie Frau Professorin Barbara Helwing und Herrn Professor Lars Bernard als Stellvertretende Vorsitzende für ein Jahr wiedergewählt. Am Vortag hatte er außerdem auf einer Feier anlässlich seines zehnjährigen Bestehens mit prominenten Gästen wichtige Weichenstellungen der digitalen Wissenschaftspolitik diskutiert. [mehr]

 

Aktuell wichtig

  • Die EOSC Association (European Open Science Cloud) hat das EOSC Federation Handbook zu Organisations- und Betriebsstruktur sowie technischen Merkmalen veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich mit Hinweisen zur Bereitstellung von Daten und Services über die Knotenpunkte (Nodes) zunächst vorrangig an Organisationen und Infrastrukturen, die an einer Mitwirkung am Aufbau der EOSC Föderation interessiert sind und soll laufend fortgeschrieben werden. [mehr]
  • Die EOSC Tripartite Governance hat ein Paper zur Bedeutung der EOSC für die europäische Wettbewerbsfähigkeit veröffentlicht. Darin legt sie auch die Beiträge der EOSC zur europäischen digitalen und Datensouveränität, zur Forschungs- und Datensicherheit und zur Unterstützung der europäischen Forschungsinfrastruktur sowie zu globalen Herausforderungen dar. [mehr]
  • Die Digitalministerkonferenz (DMK) der Länder hat auf einer Sondersitzung eine Digitale Agenda verabschiedet. Zu den zentralen Themen gehören auch eine Reform der Aufgaben und Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern, KI als Querschnittsthema und der Abbau strategischer Abhängigkeiten bei digitalen Technologien. [mehr]
  • Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat den erfolgreichen Abschluss aller elf geförderten Gaia-X-Projekte bekanntgegeben. Sie befassten sich insbesondere mit europäischen Datentreuhändern (EuroDat), dem Austausch von Fahrzeugdaten, der Bereitstellung und Nutzung von Gesundheitsdaten und großen Sprachmodellen (Open GPT-X) und sollen jetzt in die breite Anwendung überführt werden. [mehr]
  • Baden-Württemberg hat Eckpunkte zur geplanten Datenstrategie erarbeitet und stellt Handlungsfelder und Datenräume, wie Wissenschaft, Mobilität und Gesundheit, im Rahmen einer Konsultation vor. Interessierte sind bis 8. Mai zur Mitwirkung eingeladen. [mehr]
  • Das Digitalministerium Rheinland-Pfalz hat einen Digitalrat mit 17 externen Sachverständigen aus dem Digitalsektor ernannt, der als strategisches Beratungsgremium künftig Impulse für die Digitalisierungsschwerpunkte des Landes, etwa für die Digitalstrategie, setzen soll. [mehr]

Weitere Meldungen

  • In einem gemeinsamen Empfehlungspapier fordern der Stifterverband, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die VolkswagenStiftung und die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) einen fundamentalen Politikwechsel im Bereich Forschung und Innovation. Hierfür schlagen sie eine Synthese von Forschungs- und Industriepolitik, ein Ministerium für Forschung, Innovation und Technologie sowie die Bündelung von Fachkompetenz und politischem Gewicht auf der Leitungsebene vor. [mehr]
  • Die Europäische Kommission hat angekündigt, digitale Technologien bis 2027 mit 1,3 Milliarden Euro aus dem Programm „Digitales Europa“ (DIGITAL) zu fördern. Prioritäten legt sie dabei insbesondere auf generative KI-Anwendungen, etwa bei der Umsetzung des KI-Gesetzes (AI Act) und beim Aufbau gemeinsamer Datenräume, auf europäische digitale Innovationszentren (EDIH) und die Stärkung von digitalen Kompetenzen. [mehr]
  • Das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und das Digitalministerium Hessen haben mit einem letter of intent den Aufbau eines nationalen Zentrums für Digitale Resilienz in Darmstadt in die Wege geleitet, das insbesondere die Widerstandsfähigkeit digitaler Infrastrukturen in Katastrophen durch die kontinuierliche Vernetzung der relevanten Akteure auch aus der Wissenschaft stärken soll. [mehr]
  • Das BMWK hat die Stellungnahmen zum Referentenentwurf zur Durchführung des europäischen Data Acts (DA-DG) veröffentlicht. Sie wurden insbesondere von verschiedenen Bundesländern, von Unternehmen und Verbänden aus dem Digital- und Wirtschaftsbereich sowie von der Datenschutzkonferenz eingereicht. [mehr]
  • Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz, DSK) hat Eckpunkte für eine freiheitliche und grundrechtsorientierte digitale Zukunft beschlossen. Zu ihren Forderungen an die künftige Bundesregierung gehören auch ein systematischer Grundrechtecheck bei der Sicherheitsarchitektur, bessere Abstimmung von EU-Digitalrechtsakten mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die Berücksichtigung der Kriterien für souveräne Clouds. [mehr[
  • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat ein Plädoyer für ein modernes Forschungsdatengesetz insbesondere mit Blick auf Datenzugang- und -umgang veröffentlicht, in dem die Autoren sich für eine zügige Weiterentwicklung des vorliegenden Gesetzesentwurfs auch aus Wettbewerbsgründen aussprechen. [mehr]

Veranstaltungen

  • ZBW: „5. EOSC Coffee Lecture: Die EOSC Föderation – Aktueller Stand und nächste Schritte“ (online; 08.05.) [mehr]
  • DBV, DGI et al: „Neue Perspektiven auf KI in Bibliotheken“ (online; 13.05.) [mehr]
  • „The DIAMAS Project Final Conference“ (Brüssel und online; 03.06.; Anmeldung Präsenzteilnahme bis 26.04.) [mehr]

Tagungsberichte

  • EOSC: „Kick-off workshop for the build-up phase of the EOSC Federation“ [mehr]

Verantwortet von Bärbel Lange (baerbel.lange@rfii.de).

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